Der Umstellung des im baden-württembergischen Rückertsbronn gelegenen Betriebs der Familie Lober im Jahr 2015 ging eine längere Phase des Herantastens voraus. 1988 überredete der heutige Betriebsleiter Dietmar Lober seinen Vater, einen Unkrautstriegel zu kaufen. Was der Striegel auslöste und wie sich der Betrieb entwickelte, erläutert Christian Wucherpfennig, Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen.
Seit 2002 werden auf dem Acker keine Pflanzenschutzmittel und Mineraldünger mehr eingesetzt. Nach der Umstellung auf biologische Wirtschaftsweise erfolgte über mehrere Jahre weitestgehend in Eigenleistung der Umbau der Ställe. „Parallel wurden weiter 35 Sauen gehalten, um sich nicht daran zu gewöhnen, keine Sauen mehr zu haben“, erklärte Dietmar Lober seine Vorgehensweise. Zuvor waren 110 Sauen im Bestand. Da vielfach auf gebrauchtes oder vorhandenes Baumaterial zurückgegriffen wurde, konnte und wollte Lober schließlich keine Investitionsförderung mehr in Anspruch nehmen.
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