Erntebilanz fürs Getreide

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Die heimischen Landwirte haben in diesem Jahr eine Getreideernte von rund 45 Mio. t eingefahren. Davon geht der Deutsche Bauernverband (DBV) in seiner abschließenden Erntebilanz für 2019 aus, die auf Daten und Informationen der Landesbauernverbände basiert. Gegenüber dem Durchschnitt der Jahre 2013 bis 2017 von 47,9 Mio. t bedeutet dies eine um 2,9 Mio. t beziehungsweise 6 % kleinere Menge. In Nordrhein-Westfalen reichte es der ersten amtlichen Schätzung für 2019 zufolge ebenfalls nur für eine unterdurchschnittliche Halmgetreideernte. Die Erträge lagen der Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser zufolge im Landesschnitt bei der Wintergerste mit 76,5 dt/ha und bei Triticale mit 70,2 dt/ha knapp über dem fünfjährigen Mittel. Bei den übrigen Getreidearten hätten die Hektarerträge im Mittel mit 81,6 dt beim Winterweizen um 4,2 %, beim Roggen mit 61,9 dt um 6,7 % und beim Hafer mit 49,4 dt um 10,8 % unter dem langjährigen Durchschnitt gelegen. Dabei habe es jedoch sehr große regionale und einzelbetriebliche Unterschiede bei den Erträgen gegeben, die auch bereits innerhalb einzelner Schläge hätten festgestellt werden können, erklärte Heinen-Esser. Zur Qualität des Getreides stellte sie fest, dass diese überwiegend zufriedenstellend bis gut sei.