Erster ASP-Fall in Mecklenburg-Vorpommern

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In Mecklenburg-Vorpommern ist erstmals in einem Hausschweinebestand die Afrikanische Schweinepest (ASP) ausgebrochen. Wie das Bundeslandwirtschaftsministerium mitteilte, wurde am Montag dieser Woche der positive ASP-Befund vom Nationalen Referenzlabor, dem Friedrich-Loeffler-Institut, bestätigt. Jetzt werde nach der Ursache zum Eintragsweg des Erregers in den Bestand geforscht. Laut Ministerium handelt es sich um einen Schweinemastbetrieb aus der Region Rostock. Hier seien vermehrt Todesfälle bei Mastschweinen aufgetreten und daraufhin seien Proben zur Untersuchung an das FLI geschickt worden, das den Verdacht bestätigt habe. Bislang hat es nach Angaben des Ministeriums in Mecklenburg-Vorpommern keine Fälle von ASP gegeben – weder bei Wildschweinen noch bei Hausschweinen. ASP-Fälle sind dagegen seit September 2020 in Brandenburg bei Wild- und Hausschweinen und in Sachsen bei Wildschweinen aufgetreten.

Unterdessen nimmt der Deutsche Bauernverband (DBV) die Bundesregierung bei der ASP-Bekämpfung weiter in die Pflicht. Der Bund müsse sich im Kampf gegen die ASP „deutlich stärker engagieren“, forderte DBV-Veredlungspräsident Hubertus Beringmeier am Mittwoch vergangener Woche bei einem Vor-Ort-Termin in Ost-Brandenburg nahe der polnischen Grenze. Es müsse alles getan werden, dass sich die ASP nicht weiter ausbreite.

AgE/el