EU greift Junglandwirten mit Kreditprogramm unter die Arme

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Die EU erleichtert Junglandwirten den Zugang zu Darlehen. Gemeinsam mit der Europäischen Investitionsbank (EIB) startete die EU-Kommission vergangene Woche ein Finanzierungsprogramm für die Landwirtschaft, das dem Nachwuchs Kredite zu günstigen Konditionen bietet. Es ist mit 1 Mrd. € ausgestattet. Agrarkommissar Phil Hogan erklärte, der Zugang zu Finanzierungen sei für junge Menschen zu oft ein Hindernis beim Einstieg in die Branche. Der Europäische Rat der Junglandwirte (CEJA) begrüßte das Programm. Verbandspräsident Jannes Maes erklärte, es handele sich um eine „vielversprechende Initiative, die jungen Menschen in der Branche lebenswichtige Unterstützung bieten wird“. Der Zugang zu Krediten sei eine der größten Herausforderungen für die Junglandwirte.

Das neue Programm wird der EU-Kommission zufolge auf nationaler Ebene von Banken verwaltet und könnte durch deren Beiträge auf ein Volumen von insgesamt 2 Mrd. € anwachsen. Neben niedrigeren Zinsen und längeren Zahlungsfristen sei vorgesehen, durch mehr Flexibilität auch auf Zahlungsengpässe der Junglandwirte in wirtschaftlich schwierigen Zeiten reagieren zu können. Im Jahr 2017 wurden nach Angaben der Brüsseler Behörde 27 % der Kreditanträge von Junglandwirten von den Banken abgewiesen; bei anderen landwirtschaftlichen Betrieben habe die Quote lediglich bei 9 % gelegen. Laut EIB handelt es sich bei dem Kreditpaket um eine der größten Finanzierungsinitiativen zur Unterstützung der Landwirtschaft.  AgE