EU-Minister bekennen sich zur GAP

Absage an Renationalisierung der Agrarpolitik sowie eines „GAP-Exits“

Bundesminister Christian Schmidt (l.) und sein französischer Amtskollege Stéphane Le Foll haben die tragende Rolle der deutsch-französischen Achse im Rahmen der europäischen Integration deutlich herausgestellt. Foto: BMEL/Photothek/Thomas Koehler

Ein Bekenntnis zur Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) stand im Mittelpunkt eines Gesprächs von 20 EU-Agrarministern über die potenziellen Auswirkungen eines Brexits auf den europäischen Agrarsektor sowie die künftige Rolle der GAP, zu dem Frankreichs Ressortchef Stéphane Le Foll am vergangenen Freitag nach Chambord im Loiretal eingeladen hatte.

„Ideen einer Renationalisierung der GAP sowie eines GAP-Exits erteilen wir eine klare Absage“, erklärte Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt nach dem Treffen. Nach seinen Worten muss die Agrarpolitik auch in Zukunft integraler Bestandteil des europäischen Projekts bleiben um die aktuellen Herausforderungen meistern zu können. Dazu müsse die GAP auch weiterhin angemessen mit Finanzmitteln ausgestattet sein.

Mehr in LZ 36-2016, S. 7