Über 1 500 sogenannte „Repair-Cafés“ gibt es in Deutschland. Hier treffen sich ehrenamtliche Fachleute und Laien zum Reparieren alter, noch erhaltenswerter und lieb gewonnener Dinge. Gerade in Zeiten von Energiekrise und Inflation machen solche Nachhaltigkeitsprojekte Sinn.
Ein Samstagnachmittag in einem Mehrgenerationenhaus einer Kleinstadt. Birger Holst wuchtet seinen in die Jahre gekommenen Fernseher auf den Tisch. Schnell ist er mit IT-Fachmann und Kommunikationselektroniker Olaf Emke in ein Gespräch über das TV-Gerät vertieft, das irgendwann seinen Geist aufgab. Beide öffnen das Gehäuse und beginnen fachsimpelnd mit der Fehler-analyse. Ist die Netzteilplatine defekt?
Sabine Will kommt mit ihrer Nähmaschine in den Raum und trifft auf Helene Neuß-Aniol. „Was ist mit der Maschine?“, fragt diese. „Da, an dem Handrad ist was fest. Es lässt sich nicht drehen“, zeigt sie. Die Fachfrau denkt kurz nach. „Haben Sie die Gebrauchsanweisung dabei?“ Sabine Will nickt. Wenig später machen sich Ehrenamtlerin und Besucherin gemeinsam auf die Suche nach der Lösung des Problems.
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