Extreme nehmen zu

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„Landwirtschaft ist anpassungsfähig. Landwirtschaft hat sich immer wieder auf geänderte Rahmenbedingungen eingestellt“ – das sagte Elke Reichert, Präsidentin des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV), anlässlich der Vorstellung von Projektionen für das zukünftige Klima in dem Bundesland. Allerdings rief sie dazu auf, sich aus Vorsorgegründen an dem „Weiter-wie-bisher-Szenario“ zu orientieren und das Handeln danach auszurichten.

 

Den Projektionen des LANUV zufolge könnte im ungünstigsten Fall, dem „Weiter-wie-bisher-Szenario“, bei dem keine besonderen weiteren Maßnahmen gegen den Klimawandel ergriffen werden, die Jahresdurchschnittstemperatur in NRW bis 2060 auf 11,4 und bis 2100 auf 13,7° C ansteigen. Zum Vergleich: zwischen 1881 und 1910 lag die Durchschnittstemperatur in NRW bei 8,4° C, für die Jahre 1991 bis 2020 wurde eine Durchschnittstemperatur von 10,0° C bestimmt. Im günstigsten Fall, wenn weltweit verstärkt Maßnahmen gegen den Klimawandel ergriffen und der CO₂-Ausstoß massiv eingeschränkt werden würde (Szenario Klimaschutz), könnte es gelingen, den Temperaturanstieg bis zur Jahrhundertwende auf 0,8° C zu begrenzen.

 

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