Der Deutsche Bauernverband (DBV) fordert eine faktenbasierte Bewertung bei der Wiederzulassung des Wirkstoffes Glyphosat. Andernfalls drohten fatale Folgen sowohl für die Akzeptanz der Zulassung von Pflanzenschutzmitteln als auch für den Innovationsstandort Deutschland, warnte DBV-Präsident Joachim Rukwied am vergangenen Freitag in Berlin. Der DBV-Präsident verwies auf die Schlüsselrolle Deutschlands bei der Zulassung. Er forderte Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt auf, sich klar zu positionieren, nachdem die zuständigen Fachbehörden ein positives Votum abgegeben hätten. Die ablehnende Haltung des Bundesumweltministeriums gegenüber einer Wiederzulassung kritisierte Rukwied als nicht nachvollziehbar und überzogen. Der Wirkstoff sei nach der wissenschaftlichen Bewertung als gesundheitlich unbedenklich eingestuft worden, sodass es keinen Anlass für Zweifel an einer Wiederzulassung geben dürfe.