Falscher Ansatz von Hendricks

Einen „falschen kommunikativen Ansatz“ bei der notwendigen Verbesserung des Arten- und Biodiversitätsschutzes in Deutschland hat der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Georg Nüß­lein, Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks vorgeworfen. Deren Forderung nach einem „Aus für Agrarsubventionen“ werde der Aufgabe nicht gerecht, erklärte Nüßlein nach einem Fachgespräch seiner Fraktion vergangene Woche in Berlin. „Wer die Konflikte zwischen Naturschutz und Landwirtschaft lösen will, muss auch dafür sorgen, dass beide Seiten etwas davon haben“, betonte der CSU-Politiker. Die Union wolle, „dass unsere Landwirte noch mehr für den Artenschutz tun“. Dafür benötigten sie aber Unterstützung und wirtschaftliche Anreize, mit denen ihre Leistungen für das Gemeinwohl abgegolten würden. Gefragt seien „intelligente und mitunter auch pragmatische Lösungen, die sich in jeder Hinsicht rentieren“. Nur so werde die gesellschaftliche Akzeptanz für mehr Engagement im Bereich des Artenschutzes gesichert.