Die Arbeitsgemeinschaft der Grundbesitzerverbände hat ihren Namen geändert. Seit Beginn dieses Monats firmiert der Zusammenschluss von elf Landesverbänden offiziell unter „Familienbetriebe Land und Forst e. V.“ Der Verband vertritt eigenen Angaben zufolge die Interessen von rund 2 000 Betrieben, hinter denen 50 000 Familienmitglieder, Mitarbeiter und Eigentümer stünden. Der Verband engagiere sich für die Stärkung des ländlichen Raums, erklärte dessen Vorsitzender Michael Prinz zu Salm-Salm. Die Basis dafür bildeten die unternehmerische Freiheit und der Schutz des privaten Eigentums. Den Dörfern bescheinigt Prinz Salm großes Potenzial, die „Ideenschmiede von morgen“ zu werden. Dafür brauche die Region jedoch dringend modernste Infrastruktur, vor allem schnellen Internetzugang. Der Vorsitzende fordert von der Politik eine stärkere Zusammenarbeit mit den Praktikern vor Ort, um zukunftsorientierte und umsetzbare Konzepte für die Revitalisierung des ländlichen Raums zu entwickeln. Am 11. Mai veranstaltet „Familienbetriebe Land und Forst“ in Berlin einen Kongress zum Thema „Die Zukunft des ländlichen Raums“.