Fast 2 000 ASP-Fälle

Foto: landpixel

Die Zahl der nachgewiesenen Fälle von Afrikanischer Schweinepest (ASP) in Deutschland ist bis einschließlich Donnerstag vergangener Woche laut Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) auf 1 950 gestiegen. Drei Nachweise betrafen bisher brandenburgische Hausschweinebestände. Bei den Wildschweinpopulationen in Sachsen wurde in 425 Fällen sowie in Brandenburg in 1 522 das Virus gefunden. Bald ein Jahr ist der erste ASP-Befund im brandenburgischen Spree-Neiße-Kreis her, und das Infektionsgeschehen flaut nicht ab. Allein in der vorigen Woche wurden von Montag bis Donnerstag 33 neue Infektionen von Wildschweinen gemeldet, davon allein 16 im sächsischen Kreis Görlitz. Das Sozialministerium in Sachsen teilte mit, dass es ab dem 1. September die Laborkosten für den ASP-Test von Schweinen übernehmen werde, die aus der Sperrzone 2 zur Schlachtung oder dem Weiterverkauf verbracht würden. Die Tests sollen garantieren, dass nur erregerfreie Tiere die Zone verlassen, die Teile der Kreise Bautzen und Görlitz umfasst. Es wird wöchentlich mit etwa 320 Proben der zehn betroffenen Schweinehalter gerechnet, was bis Jahresende rund 45 000 € kosten soll.