Finnlands EU-Ratspräsidentschaft setzt auf Förderung der Kohlenstoffbindung

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Finnlands Landwirtschaftsminister Jari Leppä, dessen Land seit Jahresmitte die EU-Ratspräsidentschaft innehat, will die Schwerpunkte in der Agrarpolitik vor allem auf den Klimaschutz und die Forstwirtschaft legen. Bei der Anhörung vor dem Landwirtschaftsausschuss des Europaparlaments am Mittwoch vergangener Woche betonte der Agrarressortchef aus Helsinki, dass die Rolle der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) zur Förderung der Kohlenstoffbindung stärker in den Mittelpunkt rücken müsse. Hierbei komme der Waldwirtschaft eine entscheidende Rolle zu. Nichtsdestoweniger würdigte Leppä auch die Rolle der GAP bei der Sicherstellung der Nahrungsmittelversorgung in der Europäischen Union. Der Finne kündigte an, dass beim kommenden informellen Agrarrat, der vom 22. bis 24. September in Helsinki stattfindet, das Thema Kohlenstoffbindung erörtert werden solle. Überdies werde angesichts der dann bevorstehenden Beratungen der Staats- und Regierungschefs über den nächsten Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) und damit auch über das Agrarbudget für die GAP nach 2020 dieses ebenfalls Thema sein. Leppä erklärte, dass er unter seiner Ratspräsidentschaft eine allgemeine Ausrichtung des Agrarreformpakets anstrebe. In den nächsten Monaten müssten dabei vor allem auch die Weichen für eine stärkere Vereinfachung bei der Umsetzung der GAP gestellt werden. AgE