Der Deutsche Bauernverband (DBV) und der französische Bauernverband (FNSEA) wollen zusammen mit Nachdruck eine Vereinfachung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) vorantreiben. DBV-Präsident Joachim Rukwied und FNSEA-Präsident Xavier Beulin erinnerten nach einem Spitzengespräch am Dienstag vergangener Woche in Berlin daran, dass EU-Agrarkommissar Phil Hogan mehrfach eine Initiative hierzu angekündigt habe, zuletzt auf dem Deutschen Bauerntag in Berlin. Die Landwirte nähmen den Kommissar beim Wort, betonten Rukwied und Beulin. Bezüglich der Fortentwicklung der GAP nach 2020 verständigten sich DBV und FNSEA auf eine enge Zusammenarbeit, insbesondere bei der Entwicklung neuer Formen des Risikomanagements und des Umgangs mit volatilen Märkten. Die vielen nationalen Spielräume, die es derzeit gebe, führten zuweilen zu Wettbewerbsverzerrungen. Daher sollte der Gemeinschaftsgedanke bei der Fortentwicklung der Agrarpolitik wieder stärker das Leitmotiv sein