In den Höhenlagen Nordrhein-Westfalens profitierte Mais von den überdurchschnittlichen Temperaturen. Selbst auf ungünstigen Standorten konnte mit hohen Trockenmassegehalten geerntet werden. Allerdings kam auch in den Höhenlagen, zumindest auf flachgründigen Standorten, der Ertrags- und Qualitätsaufbau im trockenen August zeitweise ins Stocken. Norbert Erhardt, Landwirtschaftskammer NRW, stellt die Landessortenversuche Silomais in den Höhen- und Übergangslagen vor.
Nach ausgesprochen schleppender Bodenerwärmung im April wurde Mais tendenziell später, oftmals in den ersten Maitagen, gesät. Drei Wochen Frühsommer im Mai begünstigten dann aber den Feldaufgang und sorgten für ein zügiges Weiterwachsen der jungen Pflanzen. Der kurze Kälteeinbruch um den Monatswechsel Mai/Juni konnte das rasante Wachstum kaum bremsen. Auch in den Höhenlagen schlossen die Bestände früh in der letzten Juniwoche die Reihen. Im Vergleich zum Vorjahr blieben die Pflanzen aber kleiner, da das Wachstum bei noch vergleichsweise kürzeren Tagen in Gang kam.
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