Für die Zukunft gepflanzt

Foto: Katrin John

Familie Kremershof hat auf ihrem Betrieb in Wipperfürth im Frühjahr dieses Jahres einen Agroforst angelegt. Die Bäume sind Baustein einer Umstrukturierung des ehemaligen Milchviehbetriebs.

Von der Milchproduktion zu Rindfleisch aus Mutterkuhhaltung, Agroforst, einer solidarischen Gemüsegenossenschaft und Eierproduktion mit Rassehühnern – auf Gut Kremershof im oberbergischen Wipperfürth hat ein Umbruch stattgefunden, der noch nicht abgeschlossen ist. „Wir machen das weniger für uns, sondern in erster Linie für die Zukunft und die nächste Generation. Durch die Umstrukturierung dauert es noch, bis man von dem Betrieb gut leben kann“, berichtet Rahel Kremershof. Ihr Mann Thorsten Kremershof hat bis Oktober 2020 rund 120 Milchkühe gemolken und ist mittlerweile hauptsächlich im Tiefbau tätig. Die hohe psychische Belastung war einer der Gründe für den Ausstieg aus der Milchproduktion. Aber Familie Kremershof wollte auch mehr auf Vielfalt setzen und in den letzten drei Jahren hat sich viel verändert auf dem Betrieb, der bereits 2016 auf Bio umgestellt wurde. Aus der ehemaligen Milchkuhherde sind 20 Kühe geblieben und werden jetzt als Mutterkühe gehalten. „Wir bewirtschaften insgesamt 97 ha, bis auf eine Ackerfläche ist alles Grünland“, erzählt Rahel Kremershof.

Mehr in LZ 41-2023 ab S. 25