Für gemeinsame Vermarktungsplattformen

Die CDU will die Position der Molkereien gegenüber dem Lebensmitteleinzelhandel stärken und auf diese Weise dem Ungleichgewicht auf dem Milchmarkt begegnen. Das ist das Ziel einer abgestimmten Initiative der agrarpolitischen Sprecher der CDU-Landtagsfraktionen in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern, Bremen und Thüringen, wie am vergangenen Freitag bekannt wurde. Danach sollen die Voraussetzungen geschaffen werden, dass Molkereien gemeinsame Vermarktungsplattformen gründen können. Die jeweiligen Landesregierungen werden aufgefordert, eine Bündelung des Milchangebots im kartellrechtlich zulässigen Rahmen zu unterstützen. Im Ergebnis erhofft man sich, dadurch die Existenz der bäuerlichen Milchlieferanten sichern zu können, erklärte Christina Schulze Föcking, die den Vorsitz der Agrarsprecher von CDU und CSU innehat.