Der Deutsche Bauernverband (DBV) wirbt dafür, dass die Europäische Kommission die Belange des Agrarsektors in den Gesprächen über eine Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) mit den USA umfassend berücksichtigt. Anlässlich eines Treffens mit dem Leiter der Generaldirektion Außenhandel, Jean-Luc Demarty, und dem TTIP-Chefunterhändler Ignacio Garcia Bercero, erklärte DBV-Präsident Joachim Rukwied, für die deutsche Landwirtschaft gelte dabei der Grundsatz „Chancen nutzen – Standards schützen“. „Internationaler Handel schafft Wohlstand. Das gilt auch für den Agrarsektor, sofern ein hinreichender Schutz sensibler Produkte gewährleistet ist“, stellte Rukwied fest. Angesichts des Stillstands in der Welthandelsorganisation (WTO) führe kein Weg an bilateralen Handelsabkommen vorbei. Entscheidend sei zudem, dass die Handelsströme auch künftig nicht an Europa vorbeiliefen.