Eine Tierhaltung mit artgerechter Fütterung, viel Auslauf und einem schonenden und stressarmen letzten Weg zum Schlachthof ist das, was Verbraucher und auch Landwirte wollen. Auf dem Betrieb Eßer in Rommerskirchen-Ramrath, der unter dem Namen „Der Gänsepeter“ bekannt ist, wird hierauf besonders Wert gelegt. Johannes Heer, Landwirtschaftskammer NRW, geht ins Detail.
Im Rahmen einer durch die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen organisierten Betriebsbesichtigung für das Netzwerk Fokus Tierwohl berichtete Junior-Betriebsleiter Sebastian Eßer über den Lebenszyklus und die Schlachtung der Weihnachtsgänse, Legehennen und Hähnchen und gab Einblick in die breit aufgestellte Vermarktung der unterschiedlichen Produkte.
Insgesamt bewirtschaftet der Betrieb Eßer 50 ha Ackerland, wovon etwa 12 ha den Tieren als Auslauf zur Verfügung stehen. Neben artgerechter Haltung und schonender Schlachtung der Tiere legt die Familie Wert auf aktiven Umweltschutz: Die Dächer der Ställe sind begrünt, es werden Blühstreifen angelegt und wo möglich Bäume und Hecken gepflanzt. Der Betrieb Eßer engagiert sich darüber hinaus in der Öffentlichkeitsarbeit und führt regelmäßig Besuchergruppen und Kinder über den Hof.
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