Offenbar will NRW die finanzielle Förderung für Schutzzäune und Hütehunde gegen Wolfsangriffe ausdehnen. Künftig soll die Förderkulisse für ganz NRW gelten. Landesumweltminister Oliver Krischer von den Grünen sagte der „Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung“, bisher könnten Herdenschutz-Maßnahmen nur bei etwa der Hälfte der Landesfläche gefördert werden. An den Grenzen zu den acht Fördergebieten habe es deshalb immer wieder Diskussionen darüber gegeben, wem eine Förderung zusteht und wem nicht. Mit einer landesweiten Ausweisung könnten alle Schaf- und Ziegenhalter in Nordrhein-Westfalen Förderungen für Herdenschutzzäune oder Schutzhunde beantragen – auch in Regionen, in denen bislang keine Wölfe dauerhaft lebten. Außerdem gebe es immer wieder einzelne Wölfe, die durchs Land wanderten, sagte Krischer. Da sei es für Tierhalter nicht immer nachvollziehbar, wieso an einer Stelle der Herdenschutz gefördert werde und an anderen Stellen nicht.
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