Geflügelpest bedroht weiterhin die Bestände

Foto: Friedrich-Loeffler-Institut

In Deutschland und weiteren Ländern der Europäischen Union hat die Geflügelpest zuletzt wieder für Ausfälle in der Nutztierhaltung gesorgt. In Deutschland bestätigten die Veterinärbehörden am Freitag vergangener Woche einen Ausbruch in einem Putenmastbetrieb im Landkreis Ludwigslust-Parchim von Mecklenburg-Vorpommern. In dem Unternehmen wurden etwa 20 000 Puten gehalten, die im Rahmen der seuchenrechtlichen Vorschriften gekeult werden mussten. Bereits in der Woche zuvor hatten die schwedischen Behörden einen Ausbruch der Hochpathogenen Aviären Influenza (HPAI) vom Typ H5N8 in einem Großunternehmen nahe der südschwedischen Stadt Kalmar gemeldet. Betroffen war ein Legehennenbetrieb mit insgesamt rund 1,3 Mio. Tieren, deren Nottötung umgehend veranlasst wurde. Auch in Polen wurden im neuen Jahr weitere Geflügelpestfälle verzeichnet. Laut den behördlichen Angaben brach die Seuche hier zuletzt in einem Legehennenbetrieb in der Wojewodschaft Kujawien-Pommern im Norden des Landes aus. Der Bestand von rund 30 000 Tieren wurde getötet.