In einem Geflügelbestand in Lohmar ist die Geflügelpest ausgebrochen. Das hat das Friedrich-Löffler-Institut am Donnerstag vergangener Woche bestätigt. Wie der Rhein-Sieg-Kreis mitteilt, handelt sich um einen Hobbyhaltung mit 24 Hühnern, zwei Enten und einer Wachtel. Um eine Ausbreitung der Seuche zu verhindern, hat das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt des Rhein-Sieg-Kreises verschiedene Schutzmaßnahmen eingeleitet. In einem Radius von 3 km um den Ausbruchsbestand wurde eine Schutzzone und im Radius von 10 km eine Überwachungszone gebildet. In der Schutzzone müssen alle Geflügelhalter ihr Geflügel in geschlossenen Ställen beziehungsweise Schutzvorrichtungen unterbringen, so dass sie vor einem Eintrag der Geflügelpest durch Wildvögel geschützt sind. Zudem haben tierhaltende Betriebe dem Veterinäramt unverzüglich die Anzahl der gehaltenen Vögel unter Angabe ihrer Nutzungsart und ihres Standorts und der verendeten gehaltenen Vögel sowie jede Änderung anzuzeigen. Gemeldet werden sollen neben Hühnern, Bestände von Enten, Puten, Gänsen oder Wachteln. Die Geflügelhalter sollten die Schutzmaßnahmen beachten und dem Veterinäramt sofort melden, wenn im Geflügelbestand vermehrt kranke oder tote Tiere auffallen.
Mit Hilfe einer Onlinekarte, in die man hausgenau hineinzoomen kann, lässt sich einsehen, ob die eigene Adresse in der Schutz- oder Überwachungszone liegt. Die Karte ist zu finden unter www.rhein-sieg-kreis.de. Konkrete Fragen beantwortet das Veterinäramt des Rhein-Sieg-Kreises täglich in der Zeit von 10 Uhr bis 12 Uhr unter Telefon: 0 22 41/13 30 43.