„Gegen Lebensmittelpopulismus!“

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Mit einer eigenen Kampagne will die deutsche Zuckerwirtschaft jetzt ein Zeichen „Gegen Lebensmittelpopulismus!“ setzen und das Bild von Zucker in der Öffentlichkeit geraderücken. Wie die Wirtschaftliche Vereinigung Zucker (WVZ) zum Start der Kampagne am Montag vergangener Woche klarstellte, bekennt sich die Branche zu den Zielen einer nachhaltigen Ernährung und zur Bekämpfung von Adipositas in der Bevölkerung. Man stelle sich jedoch gegen Aktionismus und Populismus in der Ernährungsdebatte und Falschaussagen, vor allem zu Zucker, mit denen oft nur Aufmerksamkeit für die eigene Marke erzeugt werden solle. Nach Auffassung von WVZ-Hauptgeschäftsführer Günter Tissen hilft „Lebensmittelpopulismus“ auf dem Weg zu einer gesünderen Ernährung niemandem. Für echte Veränderungen sei es vielmehr notwendig, stärker auf wissenschaftliche Fakten und fundierte Lösungen zu setzen. „Wer mit Zucker als Sündenbock punkten will, macht es sich zu einfach“, betonte Tissen. Wichtiger für die Gesundheit seien der Kaloriengehalt von Lebensmitteln, eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung. Dem WVZ-Hauptgeschäftsführer zufolge deckt die Zuckerwirtschaft deshalb mit ihrer Kampagne die häufigsten Falschannahmen unter www.gegen-lebensmittelpopulismus.de auf.

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