Gemeinsam für die Gemeinschaft

Foto: Kathrin Fries

Jedes Jahr an den beiden Wochenenden um Volkstrauertag und Totensonntag verwandelt sich die Ditmar-Koel-Straße in Hamburg in eine kleine skandinavische Weihnachtsinsel im Trubel der Stadt. Dann werden in den vier Kirchen – der schwedischen Kirche und den drei Seemannskirchen, der finnischen, norwegischen und dänischen – Weihnachtsbasare veranstaltet. „Früher haben wir das an einem Wochenende mit der finnischen Kirche gemacht, am anderen Wochenende dann die dänische und die norwegische Kirche“, blickt Kristina Ekelund, die Vorsitzende des Kirchenrates der 140 Jahre alten schwedischen Gustaf-Adolfs-Gemeinde, zurück. Nun profitieren sie voneinander – gemeinsam wird die deutsche Bürokratie bezwungen, der Brandschutz und das Sicherheitskonzept besprochen. „Bitte die Tasche zumachen und besser nach vorne tragen“, empfiehlt der Türsteher am Eingang zur finnischen Kirche. Schließlich soll der Basarbesuch ungetrübt bleiben.

Mehr in LZ 51/52 2023 ab S. 76