Wer seinen Durst mit Trinkwasser löscht, schützt das Klima. Die Wasserkooperation Drüber und Drunter gab anlässlich ihrer Mitgliederversammlung am Dienstag vergangener Woche in Köln-Porz Tipps, wie Verbraucher durch den Genuss von Trinkwasser ihren CO2-Fußabdruck verkleinern können. Schon kleine Änderungen unseres persönlichen Einkaufs- und Konsumverhaltens können nachhaltige Auswirkungen auf unseren CO2-Fußabdruck haben. Bernd Bulich, Landwirt aus Porz-Libur und Vorsitzender von Drüber und Drunter: „Dazu gehört sicher, regionales Obst und Gemüse der Saison zu kaufen, wie es zum Beispiel in den Drüber-und-Drunter-Hofläden angeboten wird.“
Auch der Genuss von Trinkwasser schützt nach Aussagen der Wasserkooperation unser Klima. Schließlich müsse gutes Wasser nicht per LKW aus Frankreich, Italien oder Süddeutschland zu uns transportiert werden. Laut Verbraucherzentrale sei „die Klimabelastung durch Mineralwasser in Deutschland im Durchschnitt 600-mal höher als bei Leitungswasser“. „Das im Gebiet von Drüber und Drunter gewonnene Trinkwasser stammt aus der Region. Durch die Arbeit unserer Gewässerschutzkooperation hat es eine hervorragende Qualität. Selbst für die Zubereitung von Säuglingsnahrung gibt es nichts Besseres. Und das Schönste: Es ist in jedem Haushalt verfügbar und mit einem Literpreis deutlich unter 1 Cent selbst etwas für Sparfüchse“, erläuterte Dr. Martin Kaupe, Leiter Zentrale Aufgaben Wasserwirtschaft der RheinEnergie AG und Vorstandsmitglied von Drüber und Drunter. Kaupe lud die Verbraucherinnen und Verbraucher ein, das Trinkwasser aus der Region zu probieren. „Sie können es in Köln, Niederkassel und Troisdorf an jedem Wasserhahn frisch zapfen.“ Informationen zur Trinkwasserqualität gibt es unter www.ak-drueber-und-drunter.de.
Jürgen Lowis