RWZ präsentierte Jahresbilanz 2023
Für die Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main AG (RWZ) ist das Geschäftsjahr 2023 erfolgreich verlaufen. Alle gesteckten Unternehmensziele konnten erreicht werden. Wie der Vorstandsvorsitzende Christoph Kempkes am Mittwoch vergangener Woche bei der Online-Bilanzpressekonferenz in Köln berichtete, belief sich der Umsatz 2023 auf 2,968 Mrd. € und lag damit nur knapp unter dem Rekordniveau des Vorjahres von 2,995 Mrd. €. Das operative Ergebnis (EBIT) sank dagegen um 43 % auf 25,4 Mio. € (Vorjahr: 44,0 Mio. €). „Aber dennoch ist es das zweitbeste Ergebnis der Unternehmensgeschichte“, stellte Kempkes fest. Der Vorjahreswert sei „durch besondere Marktkonstellationen begünstigt“ gewesen, so der Vorstandsvorsitzende. Der Vorjahresrekord wurde zwar um 18,6 Mio. € verfehlt, die Vergleichskennzahl von 2021 aber um rund 2,4 Mio. € übertroffen.
Der Gewinn vor Steuern stieg mit 45,0 Mio. € (Vorjahr: 34,4 Mio. €) auf einen Höchstwert. „Diese Zahl ist jedoch stark getrieben durch den außerordentlichen Erlös aus dem Verkauf unseres Zentralgebäudes am Kölner Hauptbahnhof“, erklärte Kempkes. Den genauen Verkaufspreis verriet er nicht, dazu sei Stillschweigen mit dem Käufer vereinbart worden. Kempkes sagte aber, dass rund die Hälfte des Vorsteuergewinns dieser Transaktion zuzurechnen sei.
Mehr in LZ 14-2024 auf S. 12