Getrübte Stimmung

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Die Stimmung in der deutschen Landwirtschaft hat sich zuletzt eingetrübt. Das geht aus den Ergebnissen des Konjunkturbarometers Agrar für den Monat März hervor. Demnach haben die Landwirte im vergangenen Monat die wirtschaftliche Lage etwas schlechter eingeschätzt als noch im Dezember 2018. Laut Deutschem Bauern­verband (DBV) wird die aktuelle Situation von den Landwirten als stabil beurteilt, während die Zukunftserwartungen negativer ausfallen und die Investitionsplanungen zurückgenommen werden. „Landwirte scheuen derzeit Investitionen, weil politische Planungssicherheit fehlt“, erklärte DBV-Präsident Joachim Rukwied. Nach Angaben des DBV liegen die Investitionsplanungen der Landwirte für die kommenden sechs Monate erheblich unter dem Stand des Vorjahres. Nur 29 % wollten in diesem Zeitraum investieren; im Vorjahreszeitraum seien es noch 35 % gewesen. Das geplante Investitionsvolumen liege bei 4,1 Mrd. € und damit um 0,4 Mrd. € unter dem Stand von 2018. Neben der nationalen Agrarpolitik schreibt der Bauernverband auch der in den letzten Monaten vielfach enttäuschenden Entwicklung der Erlöse bei Getreide, Milch und Rindern einen dämpfenden Einfluss auf die aktuelle Stimmungslage zu. Besonders belastend seien zudem nach wie vor die Pachtpreise. Dementgegen wirkten dem DBV zufolge die Preise für Schweine, Futter- und Düngemittel sowie Energie. Außerdem fielen die Ernteerwartungen etwas optimistischer als im Vorjahr aus, und die Kapitalmarktzinsen sowie Leasingkonditionen würden weiterhin positiv beurteilt.