Giganten wachsen weiter

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Die Zahl der weltweiten Mega-Sauenhalter mit 100 000 oder mehr Tieren im Stall ist im vergangenen Jahr erneut gewachsen. Wie aus der jährlichen Erhebung des global agierenden Zuchtunternehmens Genesus hervorgeht, gab es 50 solcher Großunternehmen, die zusammen rund 16,50 Mio. Sauen hielten. Ein Jahr zuvor waren es erst 40 Mega-Halter mit 15,86 Mio. Tieren gewesen. Der Zuwachs im Sauenbestand fiel mit 643 500 Tieren oder 4,0 % im Vorjahresvergleich recht groß aus, da es zahlreiche Neuzugänge, vor allem aus China, in den Club der riesigen Produzenten gab. Als weltweit größter Player führte erneut die chinesische Muyuan Foodstuff Company mit 2,82 Mio. Sauen die Liste an, was 16 000 Tiere weniger als im Vorjahr waren. Laut Statistischem Bundesamt (Destatis) belief sich der gesamte Sauenbestand in Deutschland im November 2022 auf knapp 1,4 Mio. Tiere und selbst Spanien mit 2,66 Mio. Sauen kam nicht an den chinesischen Giganten Muyuan he­­ran. Dieser produzierte laut Genesus in seinem integrierten System 61,2 Mio. Schweine. Auch dies waren mehr Tiere, als in Deutschland 2022 mit rund 47,1 Mio. Schweinen geschlachtet wurden, von denen außerdem noch 1,24 Mio. aus dem Ausland stammten. Auf den zweiten Platz schob sich die chinesische Wens-Gruppe mit 1,40 Mio. Sauen, da sich ihr Tierbestand im Vorjahresvergleich um 300 000 Stück erhöhte. Das US-Unternehmen Smithfield, ein Tochterunternehmen der chinesischen WH-Group, rutsche mit unverändert 1,23 Mio. Sauen auf Rang drei ab. Insgesamt dominierten klar die Unternehmen aus China die Rangliste; sie waren insgesamt 24 Mal in den Top 50 vertreten. Dahinter folgten die USA mit unverändert zwölf Mega-Unternehmen. Weitere vier stammten aus Brasilien, drei aus Russland. Wie im Fall Russlands schafften es auch drei Unternehmen aus der Europäischen Union in dieses Ranking; dabei handelte es sich um drei Sauenhalter aus Spanien.