Gipfeltreffen in Düsseldorf

Foto: Marilena Kipp

Ganz nach dem großen Berliner Vorbild gab es nun auch ein Landwirtschaftsgipfeltreffen auf NRW-Ebene. Vertreter landwirtschaftlicher Organisationen folgten der Einladung von Ministerpräsident Armin Laschet am Montag dieser Woche in die Staatskanzlei nach Düsseldorf. Dazu gehörten die landwirtschaftlichen Verbände aus Westfalen und dem Rheinland, aber auch die Landjugend, Landwirtschaftskammer, Land schafft Verbindung, Landesvereinigung Ökologischer Landbau NRW und viele mehr.

Laschet betonte in seinem Eingangsstatement vor der Presse, wie groß die Bedeutung der Landwirtschaft für NRW sei. Besonders wichtig seien für ihn auch die jungen Bauern, die sich fragen würden, wie sie ihre Betriebe zukunftsfähig halten können. „Das ist eine sehr wichtige Frage und über die wollen wir heute sprechen“, so Laschet. „Wenn wir regional erzeugte Lebensmittel haben wollen, dann brauchen wir Antworten, die den Bauern gerecht werden“, stellte er klar. Ziel sei es, die Zukunft der Landwirtschaft zu sichern und Landwirtschaft und Naturschutz zu versöhnen. Auch laut NRW-Agrarministerin Heinen-Esser gab es einige Themen zu besprechen, die in den letzten Monaten auf die Landwirte eingeprasselt seien, die aber für die Zukunft ganz entscheidend seien. Hier nannte sie die Reform der GAP, Düngeverordnung und Überprüfung der Messstellen sowie die Biodiversitätsdiskussionen.

Georg Biedemann berichtete außerdem über Veranstaltungen von Land schafft Verbindung. Den Landwirten ginge es bei ihren Veranstaltungen darum, die Wertschätzung von Lebensmitteln wieder in den Vordergrund zu stellen. Ein Punkt, auf den auch Laschet auf Nachfrage einging. Lebensmittel seien immer das, wo man „am meisten sparen will“. Das müsse sich ändern und hier könne jeder Verbraucher durch sein Kaufverhalten mitmachen. mk