„Die Kartoffel wird nie langweilig!“, betonte die Rheinische Kartoffelkönigin Jule Bonsels am Montag im Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz in Düsseldorf. Die begeisterte Botschafterin für die gesunden, schmackhaften Knollen freute sich sehr über den Empfang bei Ministerin Silke Gorißen und hatte gleich einige Kostproben frisch geernteter Kartoffeln von ihrem elterlichen Betrieb in Niep, Kreis Wesel, mitgebracht.
„Die Kartoffel ist ein regionales Allroundtalent in der Küche und ein echtes heimisches ‚Super-Food‘. Der Anbau dieser Feldfrucht ist ein elementarer Teil der Landwirtschaft in Nordrhein-Westfalen“, betonte Gorißen. Rund 15 % der deutschen Kartoffeln werden in NRW von 3 480 Betrieben auf rund 39 100 ha angebaut. Der Ertrag lag im vergangenen Jahr bei durchschnittlich fast 443 dt/ha.
„Die heimische Kartoffel ist vitaminreich, kalorienarm und kann auf ganz vielfältige Weise lecker zubereitet werden“, warb Jule Bonsels für das rheinische Gold. „Ich hoffe, dass ich die Freude für die Feldfrucht an viele Menschen weitergeben kann.“ Auch RLV-Präsident Bernhard Conzen betonte die traditionell große Bedeutung des Kartoffelanbaus im Rheinland, wobei dieser aber stark vom Wetter abhängig sei: „Wir Landwirte hoffen, dass das Wetter in den nächsten Wochen gedeihlich wird und wir die Rheinischen Speisekartoffeln gut auf den Markt bringen können.“ Immerhin gehen etwa 70 % der rheinischen Kartoffeln zur Verarbeitung an Frittenwerke in den Niederlanden und Belgien und werden von da aus weltweit exportiert.
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