Am 14. Februar wurde in der Krefelder Niederrheinhalle wieder ein großes Kontingent an Zuchtrindern angeboten. Insgesamt standen neun Bullen, acht Kühe und 275 Färsen zum Verkauf.
Bereits im Vorfeld hatten belgische und italienische Kunden Bedarf angemeldet, was den Markt belebte und trotz des großen, qualitativ breit gefächerten Kontingents zu einem guten Auktionsverlauf beitrug.
Die neun am Morgen gekörten Bullen trafen auf eine lebendige Nachfrage seitens der Käufer aus dem In- und Ausland. Wieder einmal zeigte sich, dass sich Qualität auszahlt. So begann die Auktion direkt mit einem Paukenschlag. Als erster Bulle des Tages wurde ein Rainow-Sohn aus einer leistungsbereiten VH Crown-Tochter der Lima Holstein KG, Rees, in den Ring geführt. Dieser schwere schwarzbunte Bulle konnte sowohl mit der besten Formnote als auch mit dem höchsten genomischen RZG des Auktionstages punkten und entfachte sofort ein flottes Bieterduell. Für 3 400 € erhielt letzten Endes ein Käufer aus dem Kreis Heinsberg den Zuschlag.
Ihm folgte preislich ein gut entwickelter Sono P RDC-Sohn aus der bewährten P-Linie des Zuchtbetriebs Wilhelm Van Heek, Kleve. Dieser fundamentstarke Bulle überzeugte neben seinem tadellosen Erscheinungsbild auch durch sehr hohe Leistungen im Pedigree sowie eine EX-prämierte Großmutter. On top gab es noch die gefragte Hornlosigkeit. Dieses Komplettpaket überzeugte einen belgischen Kunden, der hierfür 2 300 € investierte.
Ebenfalls nach Belgien wurde ein eleganter, tiefrotbunter Brayden P-Sohn aus einer exzellent bewerteten Mutter von Ludger Tißen, Kleve, verkauft. Mit hohen Inhaltsstoffen im Gepäck erzielte dieser ebenfalls hornlose Bulle einen Steigpreis von 1 800 €.
Aufgrund der guten Nachfrage lag der durchschnittliche Steigpreis im Deckbullenmarkt mit knapp 1 833 € gute 260 € höher als im Vormonat. Obwohl schwächere Bullen noch ein zweites Mal vorgestellt werden mussten, konnte der Markt komplett geräumt werden.
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