Großes Angebot in Krefeld

Foto: Katharina Spiegelhoff

Zur RUW-Zuchtviehauktion in Krefeld stellten die Beschicker ein Kontingent von 8 Bullen, 11 Kühen und 174 Färsen vor. In der Auktionshalle hatten sich bei bestem Heuwetter zahlreiche Kunden aus dem In- und Ausland versammelt.

 

Bereits im Vorfeld wurde ein Kaufinte­resse aus Italien und den Nachbarländern Belgien, Luxemburg und den Niederlanden signalisiert. Auch im Inland bleibt die Nachfrage nach korrekten Laufstallfärsen groß.

 

Bullenmarkt im Juni

 

Acht gekörte Bullen standen im Rahmen der Juni-Auktion zum Verkauf. Der verhältnismäßig kleine Bullenmarkt traf auf eine rege, doch qualitätsorientierte Nachfrage. So kam es, dass nach einem zügigen Verlauf sieben der acht Bullen zu einem geringfügig höheren Durchschnittspreis im Vergleich zur Mai-Auktion den Besitzer wechselten. Der Durchschnittspreis lag mit 3 043 € rund 60 € höher als im Vormonat.

 

Den höchsten Preis mit 4 000 € erzielte ein Feit Red P-Sohn von Wilhelm Van Heek aus Kleve. Der für sein Alter sehr gut entwickelte Rotbunte geht mütterlicherseits auf die bekannte, EX2-eingestufte RUW Prima zurück. Er konnte neben seiner Abstammung auch mit hohen Leistungen im Pedigree und natürlicher Hornlosigkeit punkten. Zukünftig deckt er in der Städteregion Aachen.

 

Auch der mit 3 400 € zweitteuerste Bulle dieser Auktion stammte aus der P-Linie von Wilhelm Van Heek. Der heterozygot hornlose Keane PP-Sohn wusste mit seinen klaren Fundamenten und tiefroter Fellfarbe zu begeistern. Ein Käufer aus Belgien erhielt den Zuschlag für diesen eleganten Bullen.

 

Für jeweils 2 900 € wechselten zwei Deckbullen den Besitzer. Der hornlose schwarzbunte Ranking P-Sohn von Manfred Robert aus Vreden überzeugte unter anderem mit hohen Inhaltsstoffen im Papier und wurde in den Kreis Mettmann verkauft. Der körperstarke Champion-Sohn von Rainer Thoenes aus Kalkar wurde in den Kreis Düren verkauft. Der mit einem gRZG von 150 zuchtwertstärkste Bulle der Auktion geht auf die bekannte Bullenmutter THI Xilly zurück.

 

Yannik Warkus

 

Mehr in LZ 25-2025 ab S. 36.