Wegen der großen Wetter- und Klimavariabilität über die Jahre ist es für Betriebe im Futterbau entscheidend, Grünlandbestände zu entwickeln oder zu erhalten, die einerseits eine hohe Toleranz gegenüber extremen Witterungseinflüssen aufweisen und andererseits über ein starkes Regenerationsvermögen verfügen. Was das fürs Grünlandmanagement bedeutet, erläutert Hubert Kivelitz, Landwirtschaftskammer NRW.
Die gennannten Anforderungen sind insbesondere im Intensivgrünland nicht von Natur aus gegeben. Daher sind vielfältige, nachhaltige und kontinuierliche Maßnahmen des Grünlandmanagements nötig. Es ist wichtig, als Bewirtschafter des Grünlands stets zu hinterfragen, ob die angestrebten Zielbestände den Standortbedingungen und den Anforderungen hinsichtlich Nutzungsart – Schnitt, Weide, Mähweide – und Nutzungsintensität entsprechen. Hierfür sind sowohl Kenntnisse über die Eignung der Kulturgräser und Leguminosen am jeweiligen Standort als auch über natürlicherweise vorkommende, jedoch futterbaulich unerwünschte Arten erforderlich. Eine wesentliche Voraussetzung für eine nachhaltige Bewirtschaftung von Dauergrünland sind letztendlich Pflanzenbestände, die an Standort und Nutzung angepasst sind.
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