Neue, interessante Rahmenbedingungen für die Vergärung von Wirtschaftsdüngern zeigte eine Online-Veranstaltung der Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe, FNR, Ende März auf. Stand und Ausbau der Vergärung von Wirtschaftsdüngern, Perspektiven und aktuelle Fördermaßnahmen standen im Mittelpunkt der Vorträge. Christiane Aumüller-Gruber war für die LZ Rheinland dabei.
„Schon seit den 1990-er Jahren ist die FNR mit Fachberatung und Öffentlichkeitsarbeit als Fachagentur für das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) unterwegs“, führte Birger Kerckow in die Veranstaltung ein. Mit wenigen Sätzen machte er den etwa 170 Teilnehmern die bevorstehende Aufgabe deutlich. Die Lagerung von Wirtschaftsdüngern verursache einen wesentlichen Anteil der CO2-Emissionen aus der Landwirtschaft, die es nach deutschen Klimaschutzzielen bis 2030 erheblich zu reduzieren gelte. Als derzeit einzige wirkungsvolle Waffe gegen klimarelevante Methanemissionen aus der Viehhaltung habe sich die Vergärung von Wirtschaftsdüngern bewährt: „Eine technisch und wirtschaftlich etablierte Lösung.“
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