Lupinen und Sojabohnen sind wärmeliebende Pflanzen. Sie entwickeln sich besonders schnell, wenn sie in einen warmen, garen Boden ausgesät werden. Ein zügiges Wachstum führt zu einem schnelleren Reihenschluss und damit auch zu einer Reduzierung des Unkrautdrucks. Was beim Saisonstart zu beachten ist, erklärt Eugen Winkelheide, Landwirtschaftskammer NRW.
Wird die Aussaatstärke nicht zu knapp bemessen, erreichen mehr Kulturpflanzen pro Quadratmeter einen dichteren Bestand. Eine überzogene Saatstärke führt aber schnell zu höherem Krankheitsdruck und höherer Lagerneigung. So ist bei Sojabohnen eine Zielpflanzenstärke zur Ernte von 70 Pflanzen, bei endständigen blauen Lupinensorten, wie zum Beispiel Boruta, 120 Pflanzen, bei verzweigten blauen Typen, wie Carabor, 100 Pflanzen und bei der Weißen Lupine 70 Pflanzen pro m² anzustreben. Die Aussaatstärke ist zusätzlich um etwa 10 % zu erhöhen, wenn die Unkrautbekämpfung mechanisch erfolgen soll, da Pflanzenverluste durch die Bearbeitung die Regel sind.
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