Gutes Licht im Stall

Foto: Maria Forstreuter-Wick

Der Stellenwert einer guten Beleuchtung wird meistens erst im Winter erkannt. In der dunklen Jahreszeit ist diese für die routinemäßigen Tätigkeiten im Stall unabdingbar. Doch nicht nur der Landwirt benötigt eine gute Beleuchtung. Das Licht beeinflusst auch bei den Tieren Gesundheit und Aktivität, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit. Vor diesem Hintergrund stellt sich schnell die Frage: Ist die Beleuchtung noch gut? Was ist zu tun? Dr. Daniel Werner, Landwirtschaftskammer NRW, sagt, was getan werden kann.

 

Die Stallumgebung stellt besondere und recht hohe Anforderungen an die Beleuchtungsanlage. Die größten Knackpunkte liegen oftmals bei den Schweinen auf Ammoniak- oder Schadgasbeständigkeit und beim Rind und Geflügel in der Staubbelastung. Das große Problem besteht dabei, dass Schadgase und Staub schon durch die kleinsten Öffnungen in die Leuchte ziehen können und diese dann irreparabel beschädigen. Auch eine neue spritzwassergeschützte Leuchte (Schutzart IP44) ist nicht gasdicht und somit nur bedingt für gewisse Stallbereiche geeignet. Um bei einem Wechsel der Leuchten auf der sicheren Seite zu sein, empfiehlt es sich, nur geprüfte und zertifizierte Stallleuchten einzusetzen. Die DLG testet hierzu Leuchten und zeichnet diese mit „DLG-anerkannt“ für Ammoniakbeständigkeit und den Reinigungsabstand aus.

 

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