Mit Blick auf die anstehende Aussaat der Sommerkulturen empfiehlt der Verband der Getreide-, Mühlen- und Stärkewirtschaft (VGMS) den Landwirten den Anbau von Hafer, denn die Nachfrage nach Schälhafer boome. Zudem verfolgten die Schälmühlen in Deutschland das Ziel, ihren Rohstoffbedarf verstärkt mit deutschen beziehungsweise regionalen Herkünften zu decken. Laut dem VGMS-Sprecher der Hafermühlen, Ulrich Schumacher, bleibt Hafer nach der Ernte 2023 knapp. „Entsprechend hoch tendieren die Preise – auch für die kommende Ernte“, so Schumacher. Außerdem böten die agronomischen Eigenschaften und der hohe Fruchtfolgewert des Hafers wirkungsvolle Lösungen auch für die Umsetzung der Düngeverordnung und der Ackerbaustrategie. Die Rheinische Warenbörse wies zuletzt für Ware aus der kommenden Ernte mit einem Hektolitergewicht von 52 bis 54 kg und zur Lieferung von September bis Dezember 2024 eine Notierung von 310 €/t aus.