Heulage und Silage – eine Alternative für Pferde

Foto: Dr. Susanne Ohl

Grünlandbestände werden für die Pferdefütterung zu Beginn bis Mitte der Blüte bei einem Rohfasergehalt von etwa 25 bis 30 % geerntet. Da Pferde sehr hohe Ansprüche an das Grundfutter, insbesondere an dessen hygienische Qualität haben, ist die Entscheidung, Heu zu produzieren oder bei vermindertem Witterungsrisiko Silage beziehungsweise Heulage zu erzeugen, individuell zu treffen. Dr. Susanne Ohl, Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein, erläutert, worauf es ankommt.

Das beliebteste Futter in der Pferdehaltung ist Heu, allerdings ist es nicht immer leicht, gute Heuqualitäten zu erzeugen oder aber diese über die gesamte Lagerdauer zu gewährleisten. Gut konserviertes Heu für die Pferdefütterung zeichnet sich durch einen Trockenmassegehalt von mehr als 86 % aus. Daneben wird eine geringe Keimbelastung gefordert: bei Hefen weniger als 10 000 KBE/g, bei Verderbpilzen weniger als 1 000 KBE/g, wobei KBE für koloniebildende Einheiten von Mikroorganismen steht.

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