Hilfen für Forstwirtschaft angekündigt

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Hilfen für die wetter- und schädlingsgeplagte Forstwirtschaft in Deutschland hat Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner anlässlich des „Internationalen Tag des Waldes“ angekündigt. Stürme, Dürre und der Borkenkäferbefall hätten 2018 zu einem Katastrophenjahr für die heimischen Wälder gemacht. Insgesamt seien mehr als 30 Mio. m³ Schadholz angefallen. Wie die Ministerin hervorhob, hat sie bereits 2018 zusätzlich 25 Mio. € zur Beseitigung von Waldschäden bereitgestellt. Daneben werde es für Waldeigentümer steuerliche Erleichterungen geben. Ferner verwies Klöckner auf Hilfen, die sie gemeinsam mit den Bundesländern auf den Weg gebracht habe, da­runter Maßnahmen zur Räumung von Schadflächen, zum Waldschutz und zur Wiederaufforstung. Die Waldbauern in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen warnten vor katastrophalen Folgen des Borkenkäferbefalls für die Bestände und forderten Unterstützung bei der Beseitigung von Käferholz. Nordrhein-Westfalens Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser betonte nicht nur die Wichtigkeit akuter Hilfe durch Land und Bund, sondern auch die Bedeutung des Waldumbaus. Klimawandelbedingte Risiken müssten durch Diversifizierung und die Wahl geeigneter Baumarten verringert werden. Hauptziel des neuen Waldbaukonzeptes ist es demnach, standortgerechte und klimastabile Mischbestände aus überwiegend heimischen Baumarten aufzubauen. Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast teilte mit, dass Niedersachsen den heimischen Waldeigentümern eine Soforthilfe von 1,5 Mio. € zur Verfügung stellt, um geeignete Maßnahmen zur Bekämpfung der Borkenkäferplage einzuleiten.