Hilfen für Mutterkuhhalter

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Die Neuausrichtung der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik (GAP) ab dem 1. Januar 2023 kann perspektivisch Möglichkeiten bieten, die Mutterkuhhalter zu unterstützen. Darauf hat der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundeslandwirtschaftsministerium, Uwe Feiler, in einem Gespräch mit Vertretern des Arbeitskreises Mutterkuhhaltung des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes (WLV) aufmerksam gemacht, das vom SPD-Bundestagsabgeordneten und stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Dirk Wiese initiiert worden war. Wichtig sei es, so Feller, dass man gemeinsam einen Weg finde, um sich bereits jetzt aktiv in die GAP-Verhandlungen einzubringen, damit die Interessen der Mutterkuhhalter Berücksichtigung fänden. Der Forderung von gekoppelten Zahlungen, wie in Frankreich, erteilte der Staatssekretär im Gespräch allerdings eine klare Absage. Das Bundeslandwirtschaftsministerium sehe zudem bis zur Neuausrichtung der EU-Agrarpolitik das Land Nordrhein-Westfalen in der Pflicht. Dieses könne bereits jetzt im Rahmen der bestehenden rechtlichen Möglichkeiten helfen. Wiese machte deutlich, wie bedeutend eine Unterstützung der Mutterkuhhaltung sei. Mit Feller vereinbarte er eine weitere Verständigung sowie sich an NRWs Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser zwecks Unterstützung der Mutterkuhhalter zu wenden. AgE