Hinter den Kulissen

Foto: Circus Probst

Circus Probst hat sein Winterquartier am Niederrhein

 

Vor gut zwei Jahren konnte der Circus Probst nach der Tournee erstmals sein Winterquartier auf eigenem Grund und Boden beziehen. Auf dem ehemaligen Reiterhof in Goch-Asperden sind die Pfälzer jetzt sesshaft – zumindest während ihrer Winterpause. Was macht ein Zirkus im Winterquartier?

 

Der Circus Probst von Brigitte und Reinhard Probst zählt zu einem der größten Zirkusse in Deutschland. Der bisherige Stammsitz des Circus Probst ist im pfälzischen Neustadt an der Weinstraße, wobei das Winterquartier über Jahre in Essen lag. Lange hatte die Familie gehofft, das dortige Areal einmal kaufen zu können, doch der Eigentümer änderte seine Pläne. Übergangsweise konnte der Zirkus dann in der Corona-Zeit im Revierpark Gelsenkirchen unterkommen, wo seit 27 Jahren sein bewährter Weihnachtscircus stattfindet.

 

Auf der Suche nach Eigentum standen schließlich zwei Reiterhöfe in Goch und Gelsenkirchen zur engeren Wahl. Die Familie entschied sich für Goch, da die Stadt Goch und der Kreis Kleve, nicht zuletzt in Person des damaligen Kreis-Wirtschaftsförderers Hans-Josef Kuypers, sich sehr aufgeschlossen zeigten. Dennoch gab es eine Menge Genehmigungen einzuholen, unter anderem die Nutzungsänderung, und Auflagen zu erfüllen. Mit einigen Formalien ist die Familie immer noch beschäftigt und die Renovierung des ehemaligen Wohnhauses ist auch noch nicht abgeschlossen. Aber Brigitte Probst sagt: „Wir sind hier sehr glücklich und gut angekommen, wir haben sehr nette Nachbarn.“

 

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