Hohe Erträge durch Resistenzen

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Ertragszuwächse bei Weizen sind in erster Linie auf eine züchtungsbedingte Verbesserung von Pilzresistenzen zurückzuführen. Das belegen aktuell vorgelegte Ergebnisse einer Studie des Julius-Kühn-Instituts (JKI), für die insgesamt 178 ökonomisch bedeutsame Weizensorten aus 50 Jahren untersucht wurden. Die Sorten seien unter konstanten Bedingungen in dreijährigen Feldversuchen künstlich mit den Erregern von Gelbrost, Braunrost, Echtem Mehltau und Ährenfusarium infiziert worden, erläuterte das JKI. Anschließend seien der Krankheitsbefall, der Ertrag und weitere agronomische Parameter analysiert worden. Dabei habe man über die Zeit zunehmende Resistenzen vor allem gegen Mehltau und die Roste festgestellt. Insgesamt betrage der Züchtungsfortschritt bei den Pilzresistenzen etwa 1 % pro Jahr. Trotz der zunehmenden Resistenzen trügen Fungizide weiterhin wesentlich zur Ertragssicherung bei, betonten die Forscher.