Hohe Flächenproduktivität in NRW

Foto: Landwirtschaftskammer NRW

Angesichts der Kriegsereignisse und des Klimawandels richten viele den Blick auf das Potenzial der hiesigen Lebensmittelproduzenten. Jürgen Boermann und Ute Bodin, Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, geben Einblicke in die Produktivität des Agrarsektors auf Landes- und Bundesebene. Landwirtschaft und Gartenbau erbrachten 2021 in NRW bei hohen Produktionsstandards die höchste Flächenproduktivität im Bundesvergleich. Insgesamt erzielte die hiesige Agrarbranche mit 8,2 Mrd. € den drittgrößten Umsatz bundesweit. An der Spitze lagen Niedersachsen mit 12,7 Mrd. € und Bayern mit 11 Mrd. €. Volatile Märkte und die Witterung beeinflussen in normalen Jahren das Preis- und Ertragspotenzial landwirtschaftlicher Produkte. In den Jahren 2020 und 2021 sorgten zusätzlich die Coronapandemie und teilweise auch die Afrikanische Schweinepest für außergewöhnliche Marktentwicklungen. So sanken beispielsweise die Erzeugerpreise in der Veredelung aufgrund eingeschränkter Exportmöglichkeiten und eines rückläufigen Schweinefleischverbrauchs. Um die NRW-Besonderheiten auszugleichen, wurde ein Dreijahresdurchschnitt gebildet.

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