Holunder: Grundrezept mit vielen Variationen

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Aus Holunderbeeren lässt sich ganz einfach ein Fruchtaufstrich kochen. Dabei kann das Grundrezept vielfältig abgewandelt werden. Für das Grundrezept werden 500 g Gelierzucker 1:1 und 500 g Schwarze Holunderbeeren benötigt. Die Zubereitung ist ganz einfach: Holunderbeeren mit einer Gabel von den Dolden abstreifen, von Stielen und unreifen Früchten befreien und danach sehr gründlich waschen. Will man einen Fruchtaufstrich ohne Fruchtkerne erhalten, presst man die Beeren durch ein engmaschiges Sieb. Das muss man auf jeden Fall bei Roten Holunderbeeren machen, denn deren Kerne enthalten auch nach dem Erhitzen das toxische Glycosid Sambunigrin. Holunderbeeren in einem Topf mit dem Gelierzucker mischen, mehrmals umrühren, bis alles wirklich gut vermischt ist. Die Masse mindestens 15 Minuten in Ruhe durchziehen lassen. Dann langsam erhitzen, zwischendurch immer wieder umrühren. Wenn die Mischung allmählich zu kochen beginnt, muss kontinuierlich gerührt werden. Insgesamt sollte alles mindestens 4 Minuten sprudelnd kochen. Mit der Gelierprobe testen, ob der Fruchtaufstrich bereits lange genug gekocht hat. Zitronensaft unterstützt die Gelierung (Saft einer halben Zitrone auf 500 g Holunder). Es ist auch eine gute Idee, Holunderbeeren mit Äpfeln zu mischen. Auch Brombeere, Birne, Zwetsche und Orange harmonieren gut mit Holunder. Gewürze, sparsam verwendet, wie Zimt, Gewürznelken oder Wacholderbeeren sind denkbar. Letzten Endes sollte man ruhig ein wenig experimentieren, bis man seine Traumkombination gefunden hat.             BZfE