Honorierung von Klimaschutzleistungen gefordert

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Eine angemessene Honorierung der Klimaschutzleistung der Wälder und die Wertschätzung der Arbeit der Grundeigentümer aus Mitteln der CO2-Abgabe haben die Familienbetriebe Land und Forst Brandenburg, der Waldbesitzerverband Brandenburg und die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) Brandenburg gefordert. Wie Antonia Bing von der Geschäftsführung der Familienbetriebe Land und Forst Brandenburg im Rahmen der Kampagne „Wald ist Klimaschützer“ erklärte, gewährleistet eine nachhaltige Waldbewirtschaftung einen erfolgreichen Waldumbau. Der bewirtschaftete Wald sei ein Erholungsort, ein vielfältiges Ökosystem, Holzproduzent, Luftfilter, Wasserspeicher und damit vor allem Klimaschützer. Außerdem sei der Wald ein wichtiger Wirtschaftsfaktor im ländlichen Raum. „Um den Wald mit all diesen Funktionen zu erhalten, bedarf es einer nachhaltigen Bewirtschaftung durch die vielen waldbesitzenden Grundeigentümer“, sagte der SDW-Vorsitzende Gregor Beyer. Laut dem Vorsitzenden des Waldbesitzerverbandes Brandenburg, Thomas Weber, werden die vielfältigen Leistungen mit Ausnahme des Holzverkaufes bisher allerdings kostenlos erbracht. Der Geschäftsführer des Waldbesitzerverbandes Brandenburg, Stephan Kirchharz, argumentierte, dass mit dem Einstieg in die CO2-Bepreisung auch die CO2-Speicherung einen Preis erhalten müsse.