„Den Boden im Blick“ war das Motto des Praxis-Talks des Netzwerks Leitbetriebe Pflanzenbau, der am 22. Februar online stattfand. Mehr als 250 Personen nahmen an der Veranstaltung zum Thema Humusaufbau, CO2-Speicherung und Klimawirkung teil. Drei Praxisbetriebe des Netzwerks gaben Einblick in ihre Ansätze, Humus zu erhalten und weiter aufzubauen. Fachlich ordnete Bodenwissenschaftler Prof. Dr. Axel Don vom Thünen-Institut für Agrarklimaschutz die Methoden der Landwirte ein.
Die Landwirtschaft ist gefragt, wenn es darum geht, zur Erreichung der Klimaziele CO2 langfristig zu binden. Pflanzen entziehen der Atmosphäre CO2, das durch Umwandlung im Boden als Humus gespeichert werden kann. Humustellt somit eine bedeutende Kohlenstoffsenke dar. Eine Steigerung des Humusgehalts im Boden hat darüber hinaus Vorteile für den Ackerbau, wie unter anderem höhere Fruchtbarkeit, besseres Wasserhaltevermögen, mehr Bodenleben oder Erosions- und Auswaschungsschutz.
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