Die Bevölkerung in Deutschland bringt der Jagd wieder mehr Wohlwollen entgegen. Darauf hat der Deutsche Jagdverband (DJV) unter Berufung auf eine repräsentative Umfrage hingewiesen. Demnach waren mehr als die Hälfte der Befragten positiv zur Jagd eingestellt; das war ein Fünftel mehr als noch 2003. Der Anteil der Menschen, die die Jagd eher kritisch beurteilen, hat sich dem DJV zufolge im selben Zeitraum um mehr als die Hälfte auf 22 % verringert. Einen positiven Trend gab es nach Verbandsangaben auch bei der Bewertung von konkreten Aussagen zur Jagd. Eine deutliche Mehrheit von 90 % zeigte sich laut DJV überzeugt, dass Jäger die Natur lieben. Knapp 85 % waren der Meinung, dass die Jagd Wald und Feld vor Schäden schützt. Mehr als drei Viertel der Befragten waren laut Jagdverband der Ansicht, dass Jäger viel Zeit in den Naturschutz investieren. 71 % gehen davon aus, dass Jäger seltenen Arten helfen.
Die LZ meint: Dieses Beispiel zeigt deutlich, dass auch gesellschaftlich zeitweise wenig geachtete Berufe einen positiven Imagewandel schaffen können. Den Jägern ist es gelungen, den Nutzen ihrer Arbeit für Natur und Gesellschaft deutlich zu machen.