Immer mehr Jäger

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Die Jagd erfreut sich in Deutschland einer steigenden Beliebtheit. Das belegen aktuelle Zahlen, die der Deutsche Jagdverband (DJV) am 21. Dezember 2020 vorgelegt hat. Demnach gab es Ende März 2020 in der Bundesrepublik genau 397 414 Jägerinnen und Jäger, das waren rund 8 900 mehr als im Jahr zuvor und sogar 75 700 mehr als vor 30 Jahren. Die meisten Inhaber eines Jagdscheins, nämlich 92 074, wohnen dem DJV zufolge in Nordrhein-Westfalen. Auf Platz zwei liege Niedersachsen mit etwa 60 000, gefolgt von Baden-Württemberg mit 49 400. Bundesweit betrachtet kommen dem DJV zufolge auf 1 000 Einwohner 4,7 Jäger, das sei europaweit gesehen eher ein Mittelfeldplatz. Spitzenreiter sei Norwegen mit einem Wert von 94,3. Das Schlusslicht bilde Belgien mit einem Schnitt von 1,1. Laut der DJV-Statistik ist knapp ein Viertel aller Teilnehmer der Jägerausbildung in Deutschland Frauen, und das mit steigender Tendenz. Der Anteil Jägerinnen an der ­Gesamtzahl der Jäger liegt mittlerweile bei 7 %.