Insektizidresistenzen beim Kartoffelkäfer

Die kleinen Junglarven (l.) reagieren empfindlicher auf eine Insektizidbehandlung als die großen Altlarvern (r.). Foto: Claudia Tebbe

Insbesondere unter trockenen und warmen Bedingungen kann der Kartoffelkäfer erhebliche Ertragseinbußen bis hin zum Totalverlust verursachen. Zusätzlich zählt er zu den Insekten mit der höchsten Anzahl dokumentierter Fälle von Insektizidresistenzen weltweit und stellt damit Landwirte immer wieder vor Herausforderungen. Claudia Tebbe, Birgit Breckheimer, Dr. Paolo Racca, Dr. Benno Kleinhenz, Zentralstelle der Länder für EDV-gestützte Entscheidungshilfen und Programme im Pflanzenschutz (ZEPP), berichten, wie ausgeprägt die Insektizidresistenzen beim Kartoffelkäfer mittlerweile sind.

In Deutschland sind unter anderem Minderwirkungen und Resistenzen gegenüber Insektiziden aus der Wirkstoffgruppe der Pyrethroide bekannt, zu der beispielsweise die Produkte Karate Zeon, Decis forte und Bulldock zählen. Um die Resistenzsituation beim Kartoffelkäfer zu erfassen und zu dokumentieren, wird seit über zehn Jahren von der ZEPP am Dienstleistungszentrum ländlicher Raum Rheinhessen-Nahe-Hunsrück in Bad Kreuznach ein umfassendes Insektizidresistenzmonitoring durchgeführt.

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