Richtig geplante Photovoltaikanlagen sind wirtschaftlich und gut fürs Klima. Die Grundvoraussetzungen für einen wirtschaftlichen Betrieb erläutert Nils Seidel, Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. Im April des Jahres 2000, also vor genau 20 Jahren, ist das erste Erneuerbare-Energien-Gesetz, kurz EEG, in Kraft getreten. Ein zentrales Element dieses Gesetzes war die Schaffung einer Planungssicherheit für die Investoren durch eine auf 20 Jahre festgeschriebene Einspeisevergütung. Bis heute hat das EEG mehrere Novellen erfahren, die den Zubau von Anlagen zur Erzeugung von Energie aus erneuerbaren Quellen steuern sollen. Insgesamt ist durch das EEG bis zum Jahre 2019 der Anteil der erneuerbaren Energien kontinuierlich auf 42,1 % des Bruttostromverbrauchs in Deutschland angestiegen. Die hinsichtlich ihrer Bedeutung herausragenden Quellen sind die Onshore-Windkraft (42 %) sowie Photovoltaik und Biomasse mit einem Anteil von jeweils 18 % 2019.
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