Die Larve des Maiszünslers verursacht Bohr- und Fraßschäden in der Maispflanze. Typische Befallssymptome wie umgeknickte Fahnen, Bohrlöcher am Stängel und Kolben, aus denen Bohrmehl und Kot austreten, sowie Fraßgänge der Larven im Innern der Pflanze wurden in der vergangenen Saison in nahezu allen Maisbeständen in NRW in unterschiedlicher Befallsstärke beobachtet. Ursula Furth, Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, erklärt, was zu tun ist.
Die effektivste Bekämpfung des Maiszünslers stellt das Zerkleinern, bestenfalls das Mulchen der Maisstoppeln nach der Ernte dar. Hiermit wird den Larven die Überwinterungsmöglichkeit genommen, wodurch im Folgejahr der Falterschlupf deutlich reduziert werden kann.
Nach dem Zuflug der Maiszünsler in die jungen Maisbestände können zur Bekämpfung natürliche Gegenspieler wie Schlupfwespen oder Insektizide eingesetzt werden.
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